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Frühlingsgefühle

Die Tage werden wieder länger und die Temperaturen steigen. Die ersten Knospen und Blumen sind zu sehen. Aber nicht nur in unserem Garten ist der Frühling eingekehrt. Nein, auch in uns hat diese Jahreszeit unsere Frühlingsgefühle aus dem Winterschlaf geholt. Obwohl wir Menschen nicht so sehr wie die Tiere auf den Frühling zwecks Vermehrung angewiesen sind, wird dennoch naturbedingt oft im Frühling der Lebenspartner gefunden. Der Hormonhaushalt unseres Körpers wird umgestellt, die längeren Tage sorgen für die vermehrte Ausschüttung von Östrogen und Testosteron. Diese Hormone lassen unsere sexuelle Erregbarkeit steigen. Zudem gehen Evolutionsbiologen davon aus, dass die Frühlingsgefühle mit dem geschlechtlichen Jahreszyklus zusammenhängen. Immerhin fällt die Paarungszeit vieler Tiere in den Frühling. Der Frühling bietet nicht nur optimale Bedingungen für die Fortpflanzung. Er schafft auch optimale Voraussetzungen für die Jungenaufzucht. Die Nächte werden kürzer, dies lässt den Melatoninspiegel im Blut sinken. Der geschlechtliche Prozess wird von Melatonin gehemmt, daher sorgt das viele Licht im Frühling für mehr Lust am Sex. Die Aussage „Im Rausch der Gefühle“ kann man im Frühling wörtlich nehmen. Denn jetzt produziert unser Körper die Nervenbotenstoffe Dopamin und Serotonin verstärkt. Dies lässt die Liebe rauschhaft erscheinen. Das Dopamin sorgt dafür das wir uns nur auf eine Person fixieren. Zudem werden zu dieser Jahreszeit mehr Endorphine ausgeschüttet als im Winter. Diese Nervenbotenstoffe sorgen für Glücksgefühle in uns. Und wer glücklich ist, liebt leichter.
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