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Beziehungsstress durch Eifersucht

(09.03.2009) Eifersucht kann zu einer wahren Belastungsprobe in der Partnerschaft werden, wenn sie in großem Umfang zu Tage tritt und den Partner regelrecht in seinen persönlichen Freiheiten einschränkt. Taschen werden durchsucht, Handys kontrolliert, Abende ohne Partner nur unter dramatischen Diskussionen erlaubt – wenn überhaupt. Ständig wird nach Beweisen für Untreue gesucht, es werden Dinge unterstellt - die Partnerschaft leidet, der kontrollierte Partner wird sukzessive zermürbt.
Ständige und krankhafte Eifersucht ist ein wahrer Beziehungskiller. Natürlich ist ein gewisser Grad an Eifersucht normal und auch gesund für die Beziehung, doch krankhafte Verlustängste bewirken das Gegenteil. Nimmt die Angst verlassen zu werden und den Partner zu verlieren überhand, steht die Beziehung schnell auf der Kippe. In schweren Fällen kann nur noch eine Psychotherapie helfen, um Verlustängste abzubauen und den Kontrollzwang in den Griff zu bekommen.
Frauen sind statistisch gesehen eifersüchtiger als Männer. Sie kommen auch weniger gut klar mit platonischen Freundinnen des Mannes, während Männer im umgekehrten Fall damit weniger Probleme haben.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Eifersucht sich im Gehirn im gleichen Hirnlappen befindet, in dem auch Schmerz empfunden wird. Der Frontallappen im Hirn wird aktiv, sobald für den Betroffenen (scheinbar) ein Grund zur Eifersucht besteht.
Wer Probleme mit Eifersucht hat, sollte unbedingt lernen, Vertrauen zu seinem Partner zu fassen. Meist werden Probleme nämlich erst durch Eifersucht hervorgerufen, die zuvor gar nicht bestanden haben. Nicht selten treibt ein krankhaft eifersüchtiger Partner seine Liebste sogar in die Arme eines anderen. Vertrauen ist die Grundlage einer guten Partnerschaft. Kann der Weg alleine nicht bewältigt werden, ist der Gang zum Psychologen ratsam, um sich selbst und seinem Partner das Leben einfacher zu machen.

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