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Binationale Beziehungen immer häufiger(14.02.2009) Die Globalisierung macht auch vor dem Thema Partnerschaft nicht Halt – immer mehr Menschen entscheiden sich für eine binationale Beziehung. Alleine in Nordrhein-Westfalen ist mittlerweile jede sechste Ehe eine Mischehe. Die Gründe hierfür sind vielseitig.Manch einer lernt seine zukünftige Partnerin oder seinen Partner im Ausland kennen, beispielsweise während einer Urlaubsreise oder eines längeren geschäftlichen Aufenthaltes im Ausland. Männer sind von vor allem osteuropäischen und asiatischen Frauen häufig angetan, weil diese sich dem Mann mehr unterordnen können und mentalitätsbedingt nicht so anspruchsvoll sind wie deutsche Frauen. Während deutsche Frauen bei der Partnersuche auf Alter, Aussehen, berufliche Stellung und Charaktereigenschaften oftmals großen Wert legen, so sind viele Frauen aus dem Ausland – vor allem aus ärmeren Regionen – bereits dankbar, wenn sie aus ihrem Land nach Deutschland kommen können und hier einen Mann an ihrer Seite wissen, der sie finanziell versorgen kann und sie mit Achtung und Respekt behandelt. Frauen begeistern sich häufig für Südländer, die ihrer Meinung nach mehr Temperament und Persönlichkeit zeigen als ihre deutschen Kollegen. Manche Paare, bei denen ein Teil ausländischer Nationalität ist, entscheiden sich auch für eine Heirat, um die Aufenthaltsgenehmigung für den Partner oder die Partnerin zu erhalten. Sonst trennen sie womöglich schneller als ihnen lieb ist wieder hunderte oder tausende von Kilometern. Fernbeziehungen ist für die wenigsten Paare das, was man sich unter einer idealen Beziehung vorstellt. So spannend und schön eine binationale Beziehung sein kann, so viele Probleme können allerdings auch auftreten. Insbesondere dann, wenn beide Partner jeweils anderen Glaubensrichtungen angehören und nach deren Vorstellungen leben wollen. Hier können häufig Konflikte entstehen. Ebenso wie bei der Kindererziehung. Aufgrund verschiedener eigener Erfahrungen und einer anders erlebten Kindheit und Erziehung sind sich Paare in Mischehen oft uneinig darüber, wie die Kinder erzogen werden sollen. Viele Paare tun sich schwer damit, die kulturellen Werte beider Personen gleichwertig zu behandeln. Man muss kompromissfähig und tolerant sein, wenn man sich für eine Beziehung entscheidet, in der zwei verschiedene Kulturen aufeinander treffen. Doch wenn die Liebe groß genug ist, wird man sicher alles daran setzen, um einen gemeinsamen Weg zu finden. Wer das schafft, kann von den unterschiedlichen Mentalitäten und Kulturerfahrungen sogar profitieren und seinen eigenen Horizont erweitern. Tipp: Keine News verpaßt Du mit dem kostenlosen |
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