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Die Faszination des Küssens(24.04.2009) Nicht nur liebende Menschen küssen sich gerne, auch in der Tierwelt sind orale Liebesbeweise sehr beliebt – Elefanten stecken sich beispielsweise gegenseitig den Rüssel ins Maul, Bonobos, das sind Menschenaffen, züngeln ausgiebig miteinander.Humanwissenschaftler sehen den Kuss als ein wichtiges Kriterium bei der Partnerwahl an. Erst kürzlich erschien ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung, der sich mit der Philematologie (zu deutsch: Wissenschaft von Küssen) beschäftigte. Demnach ist bereits erforscht, dass in 90 Prozent aller Kulturen Wert auf Küssen gelegt wird. Küssen soll nicht nur der Liebe dienen, sondern ganz nebenbei auch noch das Immunsystem stärken und Stress abbauen. Man sieht: Ein Kuss ist durch und durch etwas Schönes und Positives :-) Interessant war bei der veröffentlichten Studie, dass ein Unterschied zwischen den Geschlechtern deutlich wurde. Wenn Männer küssen, so steigt ihr Oxytocin-Gehalt an. Dieses Hormon ist auch bekannt als „Kuschel-Hormon“, das eine Rolle bei einer intakten Mutter-Kind-Beziehung oder auch bei glücklichen Paaren spielt. Bei Frauen hingegen sinkt der Spiegel dieses Oxytocin-Gehalts – warum, ist bislang unerforscht. So wie es aussieht, scheinen Männer und Frauen demnach anders zu empfinden, wenn sie küssen. Küsse sind in den Kulturen der Welt ganz unterschiedlich. In manchen Ländern darf gar nicht öffentlich geknutscht werden, in anderen wiederum ist der Kuss als Begrüßung, auch guter Freunde, an der Tagesordnung. Eskimos bevorzugen den Nasenkuss, während wir Europäer den Zungenkuss lieben. Fakt ist: Küsse werden nur dann ausgetauscht, wenn Emotionen und positive Gefühle im Spiel sind. Es ist ein intimer Vorgang, der zwei Menschen auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Tipp: Keine News verpaßt Du mit dem kostenlosen |
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