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Speed-Dating

(23.01.2009) Es gibt viele Möglichkeiten neue Flirt- oder Beziehungspartner kennenzulernen. In Deutschlands Metropolen immer beliebter ist das aus den USA stammende Speed-Dating, das 1999 von Rabbi Yaacov Deyo ins Leben gerufen wurde. Speed-Dating ist eine Veranstaltung, bei der alleinstehende weibliche und männliche Teilnehmer in gleicher Anzahl (meist max. 7 – 10) in Runden von ca. 7 – 8 Minuten aufeinandertreffen. In diesem engen Zeitrahmen haben die Singles die Gelegenheit, ein wenig über ihr Gegenüber zu erfahren. Die kurzen Gespräche beinhalten meist Fragen nach Hobbys und Interessen, vielleicht noch nach eventuell bestehendem Kinderwunsch. Ist die Zeit abgelaufen ertönt ein Gong und die weiblichen und männlichen Teilnehmer des Speed-Datings sitzen sich in neuer Konstellation gegenüber. Nach jeder Runde wird auf einem vom Veranstalter dafür ausgehändigten Zettel notiert, ob man das Gegenüber wiedersehen möchte oder nicht. Das Speed-Dating ist zu Ende, wenn jeder weibliche Single sich einmal mit jedem männlichen Single - und umgekehrt -, unterhalten konnte. Der Veranstalter sammelt die ausgefüllten Zettel ein und wertet sie aus um am nächsten Tag jedem Teilnehmer mitzuteilen, ob und wer von den eigenen genannten Kandidaten auch gerne wiedergesehen und näher kennengelernt werden möchte. In der kurzen Zeit des Kennenlernens sind die Gesprächsinhalte eher als nebensächlich zu betrachten und auch so genannte „innere Werte“ haben keinerlei Bedeutung. Hauptsächlich ist für beide Geschlechter ein attraktives Aussehen ihres Gegenübers. Beim Suchverhalten von männlichen Teilnehmern belegten wissenschaftliche Untersuchungen, dass eine gewisse Attraktivität der Frau immer den Wunsch weckt sie wiederzusehen. Im Gegensatz zu den Frauen, die, je attraktiver sie selbst sind, nur wenige Männer gerne wiedersehen möchten.

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